Schwimmhäute
Gestern Abend war ich noch zu beschäftigt, meinen neuen Aufenthaltsort Lysebotn zu erkundigen, dass ich gar nicht mehr dazu gekommen bin, ein paar Zeilen auf meine Homepage zu setzen. Das kann ich allerdings jetzt nachholen, da es seit heute früh in Strömen regnet und man außer der Wanderung auf den Kjerag und Basejumping eigentlich nichts hier in der Ecke machen kann. Ich hatte mich ja für die erste Alternative entschieden, auch wenn die zweite durchaus reizvoll wäre. Nebel stochern müsste... So macht das dann doch keinen Spaß. Allerdings hat ein Gammeltag auch absolut was für sich, ich bin nämlich bislang absolut nicht zum lesen gekommen, das wird gleich nachgeholt.
Ein paar Worte vielleicht noch zu gestern: Das war wieder mal ein traumhafter Tag, perfektes Wetter, nicht zu heiß und nicht zu kalt und dazu ein wenig Bewölkung. Wunderbar. Angefangen habe ich ab Flekkefjord den Fv 44, einen Teil der Nordseestraße, unsicher zu machen. Eine wirklich traumhafte Straße, voller Kurven, kleiner und großer Berge und vor allem mit traumhafter Landschaft. Hätte ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet, weil ich eigentlich nur zur zur nationalen Touristraße Jæren wollte, die am Ende des Fv 44 auf mich wartete. Der Weg dorthin war aber fast noch besser als das Ziel.
Das Ziel war gleich gefunden, allerdings wollte mich mein liebes Auto per Autofähre durch den Lysefjord hinbringen, was normalerweise ein durchaus nettes Ansinnen wäre, wenn die Fähre nicht nur einmal am Tag fahren würde. Deswegen doch bitte die Fähren ignorieren und den Fv 45 durch ein weit ausgedehntes Bergtal bitte. Und siehe da, es funktionierte... Wobei "Tal" etwas untertrieben ist, für norwegische Verhältnisse ist der Fv 45 schon fast eine Gebirgsstraße - der ist nämlich im Winter gesperrt. Weiter ging es also zwischen zwei Bergrücken in Richtung Osten, irgendwann ging es dann auch endlich nach links auf die Passstraße nach Lysebotn. Hierzu muss man wissen, dass die Straße bis auf wenige Ausweichbuchten wirklich nur für ein normales Fahrzeug gebaut ist und sich über mindestens zwei Dutzend Haarnadelkurven und einem Kehrtunnel aus über 900 Metern bis runter auf Meeresniveau schlängelt. Wieder mal: Awesome! Nur der einmal entgegenkommende Bus hat dann doch für einen kleinen Stau gesorgt, weil gleich drei Fahrzeuge zurücksetzen und ausweichen mussten.
Im Tal angekommen ging es dann durch eine Rundtour des kleinen Ortes, der im Sommer wohl ausschließlich für Touris öffnet. Besonders imposant war allerdings der Blick vom Fähranleger in den Fjord hinein... So viel mal von hier, drückt mir die Daumen für gutes Wetter morgen!






Alle Bilder auf dem Weg nach Lysebotn:
Alle Bilder aus Lysebotn:
Alle Bilder aus Jæren:
Kommentare
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Marco am :